Warum ndaact manchmal zu viel schwärzt, und wie Sie eine fehlerhafte Schwärzung melden

Letzte Aktualisierung : 2026-10-25

Warum ndaact mehr schwärzt als nötig

Ab und zu sehen Sie ein gewöhnliches Wort durch einen Platzhalter ersetzt: ein Straßenname, der für einen Nachnamen gehalten wurde, eine Stadt, die als Firmenname erkannt wurde. Das ist eine Frage der Abstimmung. Wir trainieren unsere Erkennungsmodelle ausgehend von einer bewusst strengen Basis nach: Im Zweifel schwärzen sie.

Der Grund liegt im Unterschied zwischen den beiden möglichen Fehlern. Ein unnötig geschwärztes Wort sieht man sofort im gesendeten Text, und es gelangen dadurch keine Daten nach außen; schlimmstenfalls fällt die Antwort der KI etwas ungenauer aus. Ein Mandantenname, den das Modell übersieht, geht im Klartext an den KI-Anbieter, und niemand bemerkt es. Vor diese Wahl gestellt, nehmen wir den sichtbaren und folgenlosen Fehler in Kauf.

Diese Abstimmung senkt das Risiko, beseitigt es aber nicht. ndaact ist ein Hilfsmittel: Lesen Sie den Text vor dem Senden. Was Ihren Rechner verlässt, entscheiden Sie.

Laufend nachtrainierte Modelle

Wir trainieren die Erkennungsmodelle regelmäßig nach, Sprache für Sprache. Jeder Durchgang ergibt eine neue Version des französischen, englischen, deutschen, spanischen oder italienischen Modells, und die Anwendung lädt die Version für Ihre Sprache herunter. Jeder Durchgang hat zwei Ziele: weniger unnötig geschwärzte Wörter und kein zusätzlicher Name, der durchrutscht.

Die Fälle, die Sie uns melden, fließen in die nächsten Durchgänge ein. Eine genaue Meldung hilft mehr als ein allgemeiner Eindruck, denn sie zeigt uns, welches Wort in welchem Satz mit welcher Modellversion betroffen war.

So melden Sie eine fehlerhafte Schwärzung

Desktop-Anwendung: Wählen Sie im Menü des Symbols in der Menü- oder Taskleiste „Fehlerhafte Schwärzung melden…“. Die Meldung bezieht sich auf die letzte Schwärzung in der Zwischenablage.

Chrome-Erweiterung: Klicken Sie in der Vorschau der Nachricht auf den Link zum Melden.

In beiden Fällen öffnet sich ein Fenster mit dem betroffenen Text. Sie geben an, ob ndaact zu viel, zu wenig oder etwas anderes geschwärzt hat, und prüfen dann, was gesendet wird.

Was gesendet wird

  • die Art der Meldung: zu viel, zu wenig oder Sonstiges;
  • der Originaltext, so wie Sie ihn im Fenster bearbeitet haben;
  • der geschwärzte Text;
  • ein Kommentar, falls Sie einen schreiben;
  • die Version der Anwendung und die Kennung des aktiven Erkennungsmodells.

Vor dem Senden können Sie echte Daten durch erfundene ersetzen: einen fiktiven Namen statt des Mandantennamens, eine erfundene Adresse. Der Fall bleibt nützlich, solange der Satz seine Struktur behält.

Ohne Ihr Zutun wird nichts gesendet. Dafür braucht es Ihren Klick, die vollständige Vorschau des Inhalts, ein Einwilligungskästchen, das Sie selbst ankreuzen, und anschließend die Schaltfläche „Senden“. Es gibt keinen automatischen Versand und kein vorausgewähltes Kästchen.

Was wir damit tun

  • Eine Meldung wird höchstens 90 Tage aufbewahrt und danach automatisch gelöscht.
  • Text und Kommentar erscheinen in keinem technischen Protokoll.
  • Der echte Text wird nie zum Training eines Modells verwendet. Wir schreiben jeden Fall in einen gleichwertigen fiktiven Fall um (gleicher Satzbau, gleiche Datenarten, erfundene Werte). Nur dieser fiktive Fall wird für das Training genutzt, und die ursprüngliche Meldung wird gelöscht, sobald sie umgeschrieben ist.

Die Einzelheiten dieser Verarbeitung stehen in der Datenschutzerklärung.